Neuigkeiten Ihrer KH Höxter-Warburg

Festakt für eine agile Hundertjährige

Kreishandwerkerschaft begeht Jubiläum mit vielen Gratulanten

Große Bühne für eine äußerst rüstige, agile und vor allem auf die Zukunft neugierige Hundertjährige: In der Ackerscheune der ehemaligen Abtei Marienmünster war der absolute Star des Nachmittags die Kreishandwerkerschaft Höxter-Warburg, die gemeinsam mit 170 geladenen Gästen aus Politik, Wirtschaft, Gesellschaft, Banken und natürlich einer Vielzahl von regionalen Handwerkern ihren runden Geburtstag feierte. Josef Fuhrmann, Obermeister der heimischen Tischler-Innung, führte als Moderator schwungvoll und charmant durch das unterhaltsame Festprogramm. Für die musikalische Begleitung sorgte mit viel Passion das Kollerbecker Ensemble „Blech & Ko“.

Klare Worte

Neben vielen Grußworten, welche die besondere Bedeutung und Leistungsfähigkeit des Handwerks und die starke Gemeinschaft der Kreishandwerkerschaft Höxter-Warburg betonten, stand die Festrede von Hans-Peter Wollseifer, Präsident des Zentralverbandes des Deutschen Handwerks (ZDH).

Hans-Peter Wollseifer, selbst gelernter Maler- und Lackierermeister, lobte die gute Basisarbeit der Kreishandwerkerschaft, die aktuell 600 Betriebe in ihren einzelnen Innungen betreut und begleitet, mahnte jedoch vor allem die Politik an, künftig langfristige Perspektiven für das Handwerk zu schaffen. Der Präsident erwies als Mann der klaren Worte, in dem er „mehr Entlastung, weniger staatliche Reglementierung und Bürokratie sowie weniger Dokumentationspflichten und dafür mehr unternehmerische Freiheit“ für die Handwerksunternehmen in Deutschland forderte. „Fesseln weg, einfach mal die Betriebe machen und die Wirtschaft wachsen lassen“, so lautete Wollseifers eindeutige Meinung.

„Lust auf Karriere“

Neben Kritik gab es natürlich auch viel Optimismus: Denn das Handwerk sei nach wie vor ein „Wohlstandsmotor“, und gerade der Nachwuchs erweise sich als „Zukunftsmacher“, damit die ambitionierten Ziele künftig umgesetzt werden können. Es brauche nachhaltige Unterstützung der ausgebildeten Fachkräfte.

Und gerade im Hinblick auf rund 28.000 offene Lehrstellen in ganz Deutschland appellierte Hans-Peter Wollseifer auch an die Gäste in der Ackerscheune, den jungen Menschen „Lust auf das Handwerk und damit Lust auf Karriere“ zu machen.

Beste Zukunftsaussichten

Der Präsident des ZDH schloss sich damit den Ausführungen seines Vorredners, des Hauptgeschäftsführers der Kreishandwerkerschaft, Gerald Studzinsky, an, der betonte, dass „die Kreishandwerkerschaft als feste Institution im Kreis eine lange Geschichte und eine spannende Zukunft“ habe. Studzinsky sagte: „Handwerk und Mittelstand bilden nach wie vor das Fundament der Wirtschaft.“ In den Aufbruch in die Zukunft könne man ganz positiv blicken, denn das Handwerk habe „glänzend goldenen Boden“.

Nach den Ansprachen folgte eine Vielzahl an Ehrungen und Auszeichnungen im heimischen Handwerk sowie drei verschiedene Talkrunden, in denen die Themen „Aus- und Weiterbildung“, „Kreishandwerkerschaft Geschichte-Wandel“ sowie „Handwerk 4.0“ lebhaft diskutiert wurden. Mit kulinarischen Köstlichkeiten, welche Fleischer und Bäcker der Region den Gästen aus eigener Herstellung kredenzten, und vielen anregenden Gesprächen endete diese rundum gelungene Festveranstaltung.

Fotos: Stefan Köneke, Christiane Schunicht
Text: Martina Schäfer

Festakt für eine agile Hundertjährige

Kreishandwerkerschaft begeht Jubiläum mit vielen Gratulanten

Große Bühne für eine äußerst rüstige, agile und vor allem auf die Zukunft neugierige Hundertjährige: In der Ackerscheune der ehemaligen Abtei Marienmünster war der absolute Star des Nachmittags die Kreishandwerkerschaft Höxter-Warburg, die gemeinsam mit 170 geladenen Gästen aus Politik, Wirtschaft, Gesellschaft, Banken und natürlich einer Vielzahl von regionalen Handwerkern ihren runden Geburtstag feierte. Josef Fuhrmann, Obermeister der heimischen Tischler-Innung, führte als Moderator schwungvoll und charmant durch das unterhaltsame Festprogramm. Für die musikalische Begleitung sorgte mit viel Passion das Kollerbecker Ensemble „Blech & Ko“.

Klare Worte

Neben vielen Grußworten, welche die besondere Bedeutung und Leistungsfähigkeit des Handwerks und die starke Gemeinschaft der Kreishandwerkerschaft Höxter-Warburg betonten, stand die Festrede von Hans-Peter Wollseifer, Präsident des Zentralverbandes des Deutschen Handwerks (ZDH).

Hans-Peter Wollseifer, selbst gelernter Maler- und Lackierermeister, lobte die gute Basisarbeit der Kreishandwerkerschaft, die aktuell 600 Betriebe in ihren einzelnen Innungen betreut und begleitet, mahnte jedoch vor allem die Politik an, künftig langfristige Perspektiven für das Handwerk zu schaffen. Der Präsident erwies als Mann der klaren Worte, in dem er „mehr Entlastung, weniger staatliche Reglementierung und Bürokratie sowie weniger Dokumentationspflichten und dafür mehr unternehmerische Freiheit“ für die Handwerksunternehmen in Deutschland forderte. „Fesseln weg, einfach mal die Betriebe machen und die Wirtschaft wachsen lassen“, so lautete Wollseifers eindeutige Meinung.

„Lust auf Karriere“

Neben Kritik gab es natürlich auch viel Optimismus: Denn das Handwerk sei nach wie vor ein „Wohlstandsmotor“, und gerade der Nachwuchs erweise sich als „Zukunftsmacher“, damit die ambitionierten Ziele künftig umgesetzt werden können. Es brauche nachhaltige Unterstützung der ausgebildeten Fachkräfte.

Und gerade im Hinblick auf rund 28.000 offene Lehrstellen in ganz Deutschland appellierte Hans-Peter Wollseifer auch an die Gäste in der Ackerscheune, den jungen Menschen „Lust auf das Handwerk und damit Lust auf Karriere“ zu machen.

Beste Zukunftsaussichten

Der Präsident des ZDH schloss sich damit den Ausführungen seines Vorredners, des Hauptgeschäftsführers der Kreishandwerkerschaft, Gerald Studzinsky, an, der betonte, dass „die Kreishandwerkerschaft als feste Institution im Kreis eine lange Geschichte und eine spannende Zukunft“ habe. Studzinsky sagte: „Handwerk und Mittelstand bilden nach wie vor das Fundament der Wirtschaft.“ In den Aufbruch in die Zukunft könne man ganz positiv blicken, denn das Handwerk habe „glänzend goldenen Boden“.

Nach den Ansprachen folgte eine Vielzahl an Ehrungen und Auszeichnungen im heimischen Handwerk sowie drei verschiedene Talkrunden, in denen die Themen „Aus- und Weiterbildung“, „Kreishandwerkerschaft Geschichte-Wandel“ sowie „Handwerk 4.0“ lebhaft diskutiert wurden. Mit kulinarischen Köstlichkeiten, welche Fleischer und Bäcker der Region den Gästen aus eigener Herstellung kredenzten, und vielen anregenden Gesprächen endete diese rundum gelungene Festveranstaltung.

Fotos: Stefan Köneke, Christiane Schunicht
Text: Martina Schäfer

Titel