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Tischlerei Fuhrmann erhält Zukunftspreis Handwerk OWL 2022
Rundum-Paket zum Thema Nachhaltigkeit

Die Stiftung Zukunft Handwerk Ostwestfalen-Lippe zeichnet in diesem Jahr drei Handwerksunternehmen aus der Region mit dem Zukunftspreis unter dem Motto „Handwerk lebt nachhaltig“ aus. Die Tischlerei Fuhrmann aus Marienmünster erhält den Preis in der Kategorie „Nachhaltige Produkte/Dienstleistungen“.

„In der Tischlerei Fuhrmann gibt es ein Rundum-Paket zum Thema Nachhaltigkeit – angefangen vom Bau der Werkstatt über die Auswahl der Werkstoffe und die Herstellung bis hin zum Vertrieb“, erklärte Peter Eul, Vorsitzender des Kuratoriums der Stiftung Zukunft Handwerk OWL und Präsident der Handwerkskammer OWL, beim Besuch der Tischlerei.
Der Fachbetrieb hat sich auf den individuellen Möbelbau spezialisiert. Die gefertigten Möbel sind auf einen möglichst langen Lebenszyklus ausgelegt. „Das wird durch den Einsatz hochwertiger Materialien und anspruchsvoller, handwerklicher Fertigung erreicht“, betonte Dr. Jens Prager, Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer OWL und Vorstandsvorsitzender der Stiftung Zukunft Handwerk.

Tischlermeister Josef Fuhrmann setzt möglichst heimische Hölzer ein, die aus den Wäldern der Umgebung stammen. Im Einzelfall kommen auch andere europäische Holzarten zum Einsatz. Aufträge, bei denen Tropenhölzer verwendet werden, lehnt er ab. Ebenso verzichtet die Tischlerei vollständig auf den Einsatz von Spanplatten oder kunststoffbeschichteten Werkstoffen. Oberflächen werden schadstofffrei mit Ölen, Wachsen, Laugen oder Seifen behandelt. In wenigen Ausnahmefällen setzt er für die Oberflächen farbige Lacke als Wasserlacke ein. Für die Verpackung der Produkte verwendet das Unternehmen ausschließlich wiederverwendbare Materialien wie Packdecken oder Kantenschützer aus Recycling-Pappe.

Auch beim Bau und bei der Erweiterung der Werkstatt hat Josef Fuhrmann auf den Einsatz nachhaltiger Materialien geachtet. So kamen im Innen- und Außenbereich nur Naturfarben zum Einsatz. Die Werkstatt erhielt ein Gründach. Die Heizung des Betriebes wird ausschließlich über die Verbrennung von Resthölzern aus dem eigenen Betrieb oder durch den Zukauf von Brennholz aus dem heimischen Wald vorgenommen. Die PV-Anlage erzeugt rechnerisch die Menge Strom, die im Jahresmittel im Betrieb benötigt wird.

Der Betrieb von Josef Fuhrmann wurde im Jahr 1998 mit dem Landesumweltpreis NRW ausgezeichnet. Dies verdeutlicht, wie lange er sich schon für Nachhaltigkeit einsetzt.

Seit 1993 hat der Tischlermeister bisher 19 Lehrlinge (davon zehn junge Frauen) erfolgreich ausgebildet. Eine Auszubildende hat gestern ihre Lehre angefangen. Neun von ihnen erreichten Preise bei dem Gestaltungswettbewerb „Die Gute Form“. „Das nachhaltige, ökologische Handeln ist immer ein Einstellungskriterium bei den Bewerberinnen und Bewerbern und wird in der Ausbildung sensibilisiert und gefördert“, betonte Josef Fuhrmann, der sich seit 2003 ehrenamtlich in der Tischler-Innung Höxter-Warburg engagiert. Von 2012 bis März dieses Jahres stand er der Innung als Obermeister vor. Für seine herausragenden Leistungen wurde er von seinen Berufskollegen zum Ehrenobermeister gewählt.

Neben der Tischlerei Fuhrmann aus Marienmünster (Nachhaltige Produkte/Dienstleistungen) werden auch die Fritz Schnieder GmbH & Co. KG aus Herford (Nachhaltiges Gesamtkonzept) und die Fritz Husemann GmbH & Co. KG aus Gütersloh (Nachhaltige Betriebsführung) mit dem Zukunftspreis der Stiftung Zukunft Handwerk Ostwestfalen-Lippe ausgezeichnet. Die offizielle Preisverleihung mit Mona Neubaur, der neuen NRW-Ministerin für Wirtschaft, Klimaschutz, Industrie und Energie, findet am 25. August in der Skylobby in Gütersloh statt.

Tischlerei Fuhrmann erhält Zukunftspreis Handwerk OWL 2022
Rundum-Paket zum Thema Nachhaltigkeit

Die Stiftung Zukunft Handwerk Ostwestfalen-Lippe zeichnet in diesem Jahr drei Handwerksunternehmen aus der Region mit dem Zukunftspreis unter dem Motto „Handwerk lebt nachhaltig“ aus. Die Tischlerei Fuhrmann aus Marienmünster erhält den Preis in der Kategorie „Nachhaltige Produkte/Dienstleistungen“.

„In der Tischlerei Fuhrmann gibt es ein Rundum-Paket zum Thema Nachhaltigkeit – angefangen vom Bau der Werkstatt über die Auswahl der Werkstoffe und die Herstellung bis hin zum Vertrieb“, erklärte Peter Eul, Vorsitzender des Kuratoriums der Stiftung Zukunft Handwerk OWL und Präsident der Handwerkskammer OWL, beim Besuch der Tischlerei.
Der Fachbetrieb hat sich auf den individuellen Möbelbau spezialisiert. Die gefertigten Möbel sind auf einen möglichst langen Lebenszyklus ausgelegt. „Das wird durch den Einsatz hochwertiger Materialien und anspruchsvoller, handwerklicher Fertigung erreicht“, betonte Dr. Jens Prager, Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer OWL und Vorstandsvorsitzender der Stiftung Zukunft Handwerk.

Tischlermeister Josef Fuhrmann setzt möglichst heimische Hölzer ein, die aus den Wäldern der Umgebung stammen. Im Einzelfall kommen auch andere europäische Holzarten zum Einsatz. Aufträge, bei denen Tropenhölzer verwendet werden, lehnt er ab. Ebenso verzichtet die Tischlerei vollständig auf den Einsatz von Spanplatten oder kunststoffbeschichteten Werkstoffen. Oberflächen werden schadstofffrei mit Ölen, Wachsen, Laugen oder Seifen behandelt. In wenigen Ausnahmefällen setzt er für die Oberflächen farbige Lacke als Wasserlacke ein. Für die Verpackung der Produkte verwendet das Unternehmen ausschließlich wiederverwendbare Materialien wie Packdecken oder Kantenschützer aus Recycling-Pappe.

Auch beim Bau und bei der Erweiterung der Werkstatt hat Josef Fuhrmann auf den Einsatz nachhaltiger Materialien geachtet. So kamen im Innen- und Außenbereich nur Naturfarben zum Einsatz. Die Werkstatt erhielt ein Gründach. Die Heizung des Betriebes wird ausschließlich über die Verbrennung von Resthölzern aus dem eigenen Betrieb oder durch den Zukauf von Brennholz aus dem heimischen Wald vorgenommen. Die PV-Anlage erzeugt rechnerisch die Menge Strom, die im Jahresmittel im Betrieb benötigt wird.

Der Betrieb von Josef Fuhrmann wurde im Jahr 1998 mit dem Landesumweltpreis NRW ausgezeichnet. Dies verdeutlicht, wie lange er sich schon für Nachhaltigkeit einsetzt.

Seit 1993 hat der Tischlermeister bisher 19 Lehrlinge (davon zehn junge Frauen) erfolgreich ausgebildet. Eine Auszubildende hat gestern ihre Lehre angefangen. Neun von ihnen erreichten Preise bei dem Gestaltungswettbewerb „Die Gute Form“. „Das nachhaltige, ökologische Handeln ist immer ein Einstellungskriterium bei den Bewerberinnen und Bewerbern und wird in der Ausbildung sensibilisiert und gefördert“, betonte Josef Fuhrmann, der sich seit 2003 ehrenamtlich in der Tischler-Innung Höxter-Warburg engagiert. Von 2012 bis März dieses Jahres stand er der Innung als Obermeister vor. Für seine herausragenden Leistungen wurde er von seinen Berufskollegen zum Ehrenobermeister gewählt.

Neben der Tischlerei Fuhrmann aus Marienmünster (Nachhaltige Produkte/Dienstleistungen) werden auch die Fritz Schnieder GmbH & Co. KG aus Herford (Nachhaltiges Gesamtkonzept) und die Fritz Husemann GmbH & Co. KG aus Gütersloh (Nachhaltige Betriebsführung) mit dem Zukunftspreis der Stiftung Zukunft Handwerk Ostwestfalen-Lippe ausgezeichnet. Die offizielle Preisverleihung mit Mona Neubaur, der neuen NRW-Ministerin für Wirtschaft, Klimaschutz, Industrie und Energie, findet am 25. August in der Skylobby in Gütersloh statt.

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