Ihr direkter Draht zur Kreishandwerkerschaft: 05272 3700-0 | info@kh-hx.de

Bildungsangebote

ZUNFT+2026-06-03T17:38:14+02:00

ZUNFT+

Zukunftsorientierter Umgang mit Neuen Technologien und Fachwissen für Transformation im Handwerk.OWL

Das Projekt KIDiHa zeigte eindrucksvoll: Digitalisierung, KI und Handwerk gehören zusammen. Anwendungsfälle reichten von KI-gestützter Produktionsplanung über Chatbots für einfache Kundenanfragen bis hin zur Bildgenerierung bei Planung und Visualisierung von Vorhaben. Doch hier Innovationstreiber zu sein ist gar nicht ohne, besonders für kleine Handwerksbetriebe, wo personelle und zeitliche Ressourcen oft knapp sind. Wie schaffen wir es, diese Kleinst- und Kleinunternehmen (KKU) fit für die digitale Zukunft und den Umgang mit KI machen? Dieses Projekt versucht sich an einer Antwort.

Ziele und Inhalte
ZUNFT+ wird regional mit den Kreishandwerkerschaften Paderborn-Lippe und Höxter-Warburg umgesetzt. Durch ihren täglichen Austausch mit den Handwerksbetrieben kennen sie die Probleme gut: „Viele Betriebe wissen, dass Digitalisierung und KI enorme Potenziale bieten – etwa bei der Angebotserstellung, in der Buchhaltung und in der Unternehmensführung. Gleichzeitig fühlen sich viele Unternehmerinnen und Unternehmer von der Vielzahl an Tools und Möglichkeiten überfordert“, erklären die Kreishandwerkerschaften einvernehmlich.

Das Projekt zielt entsprechend genau auf diesen Bedarf ab und fördert aktiv den Wissens- und Technologietransfer zwischen Wissenschaft und Wirtschaft. Konkret sollen die Betriebe niedrigschwellig zu informierten Entscheidungen ermächtigt und gemeinsam praxisnahe Lösungen entwickelt werden.

Dazu werden zunächst bestehende Software- & Unterstützungsangebote für Handwerksbetriebe systematisch erfasst und auf ihre Praxistauglichkeit sowie ihre Eignung für die Anforderungen des Handwerks geprüft. Parallel werden Handwerksbetriebe aus den drei Kreisen zum Thema Digitalisierung befragt. Dem folgt ein Werkzeug- und Methodenkatalog, der die erhobenen Bedarfe und Angebote zusammenführt.

Dann geht es von der Theorie in die Praxis: Im Rahmen der Innovations-Arena werden mit einigen Betrieben marktfähige Prototypen entwickelt und implementiert, die Methoden und Werkzeuge zur Einführung praxisnah getestet und weiterentwickelt. Hier sollen keine Lösungen neu entwickelt werden, sondern bereits am Markt bestehende Lösungen adaptiert und gemeinsam auf konkrete betriebliche Bedarfe abgestimmt werden. Mit den ausgewählten Betrieben sollen möglichst solche Beispiele aufgearbeitet werden, die nicht ausschließlich betriebsspezifisch sind, sondern in besonderer Weise für einen breiten Transfer geeignet sind.

Dieser Innovations-Arena folgen der breite Transfer und die Implementierung der erprobten Prototypen in weiteren Betrieben.

Weitere Informationen:

Projektleitung

Pascal Haase

Nach oben